Kinder lernen Demokratie nicht nur im Politikunterricht – sie erleben sie durch Partizipation im Schulalltag. Damit das gelingt, braucht es mehr als gute Vorsätze: Es erfordert ein nachhaltiges Konzept, das Ihre gesamte Schule durchdringt – vom Pausenhof bis zum Klassenzimmer, von der Lehrkräftekonferenz bis zum Elternabend. Der ganzheitliche Schulansatz bietet Ihnen genau diesen Rahmen.
Dabei geht es nicht um zusätzliche Projekte, sondern um eine grundlegende Haltung: Ihre Schule wird zu einem Ort, an dem sich alle – Kinder, Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern – einbringen können und Gehör finden. Demokratie wird somit Teil des Alltags.
Der ganzheitliche Schulansatz verändert daher nicht nur den Schulalltag der Kinder – er wirkt sich auf alle Beteiligten aus.
Lernziele des Moduls
Nach Abschluss dieses Moduls werden Sie feststellen, wie Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern durch die gemeinsame Gestaltung der Schule erleben, wie demokratische Prozesse in der Praxis funktionieren:
wie Entscheidungen getroffen werden
wie Kompromisse erzielt werden können
wie mit unterschiedlichen Optionen umgegangen werden kann und
wie gemeinsam Verantwortung übernommen wird
So wird Demokratie nicht nur gelehrt, sondern gelebt und gelernt – von allen, für alle.
Der Weg zur demokratischen Schule
Demokratische Schulentwicklung ist kein Ziel, das erreicht werden muss – sondern ein Weg, der gemeinsam beschritten wird.
Und: Demokratie zu lehren, ist nicht genug! Denn Demokratie ist keine Methode – sie ist eine Haltung!
Der ganzheitliche Schulansatz hilft Ihnen, diesen Weg systematisch zu gehen:
Er kombiniert Bedarfsorientierung, echte Mitbestimmung und Kompetenzaufbau
und macht Ihre Schule zu einem Ort, an dem aus Fehlern gelernt werden kann und an dem Demokratie nicht nur gelehrt, sondern gelebt wird.